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Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kronach

Kirchenmusik in der Christuskirche

Dekanatskantor Kirchenmusikdirektor Marius Popp

Marius Popp ind St. Ottilien
Marius Popp in St. Ottilien

Im Alter von fünf Jahren erhielt er den ersten Unterricht im Klavier. Sein kirchenmusikalisches Studium absolvierte er an der Fachakademie für evangelische Kirchenmusik Bayreuth in der Orgelklasse von Prof. Victor Lukas. Anschließend folgte ein Kapellmeister-Aufbaustudium an der Musikhochschule Köln in der Klasse von GMD Prof. Volker Wangenheim. Das anschließende betriebswirtschaftliche Studium in Darmstadt unterbrach die musikalische Fortsetzung für rund 20 Jahre.

2002 kehrte Marius Popp zurück zur Musik. Seit diesem Zeitpunkt ist er Dekanatskantor an der Christuskirche zu Kronach.

2003 wird der Dekanats-Chor Kronach ins Leben gerufen, mit dem zahlreiche Erstaufführungen im Dekanat Kronach-Ludwigsstadt Region Süd stattfanden. Im selben Jahr wird der Internationale Orgelzyklus Kronach gegründet, der bereits nach kurzer Anlaufzeit internationale Aufmerksamkeit genießt.

Seit 2006 leitet Popp den Konzertchor Coburg Sängerkranz e.V., gegründet 1843, einer der ältesten Kulturträger der Stadt Coburg und Gründungsmitglied des Deutschen Sängerbundes (heutiger Deutscher Chorverband), und führt den Chor 2018 zu seinem 175jährigen Gründungsjubiläum.

2007 wird ihm die Leitung des Lehrerchores in BLLV Kronach anvertraut.

2012 folgt die Gründung des Süddeutschen Ärztechores und des Süddeutschen Ärzteorchesters e.V., mit dem jährlich zwei bis drei Projekte mit Benefizkonzerten im In- und Ausland  für verschiedene soziale Projekte durchgeführt werden.

Für seinen Einsatz wird ihm 2015 die Verdienstmedallie der Bundesrepublik Deutschland und 2017 der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen.

Mehrere zeitgenössische nationale und internationale Komponisten wie Naji Hakim, Javier Busto, Enjott Schneider u.a. vertrauten ihm die Uraufführung ihrer Werke und Erstaufnahmen an. Es folgten CD- und Rundfunkaufnahmen. Seine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland führten ihn nach Frankreich, Dänemark, Italien, Moskau, Österreich, Polen, Schweden, Slowakei und nach Spanien.

Marius Popp in der Markgrafenkirche Seibelsdorf