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Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kronach

Unser neues Gemeindehaus

Alles unter einem Dach

Ein Haus der Begegnung am Rande der Altstadt soll das neue Gemeindehaus sein, nahe der Christuskirche und mitten in Kronach: Nach acht Jahren Planungs- und Bauzeit wird es im Juni 2016 nun eingeweiht.

„Für uns ist das Haus zukunftsweisend“, sagt Dekanin Dorothea Richter. Die endgültige Entscheidung zur Realisierung hatte sich die Kirchengemeinde Kronach nicht leicht ge- macht. Ursprünglich sollte eines der beiden alten Gemeindehäuser renoviert werden, doch die geschätzten Kosten seien mit rund 800 000 Euro viel zu hoch gewesen. „Man hätte in der Kronachallee alles neu machen müssen, Fenster, Heizung, einfach alles“, sagt die Dekanin.

Der Gemeindesaal am Kreuzberg aber war viel zu klein für alle Veranstaltungen, sodass die Landeskirche schnell zustimmte, ein modernes, komplett neues Gemeindehaus zu bauen, anstatt ein altes Haus von 1970 zu sanieren.

„Gebäudekonzentration“ so hieß das Zauberwort, das die Landeskirche als Motto ausgab und das die Kronacher beispielhaft erfüllen konnten. Zwei glückliche Fügungen kamen hinzu: Einmal war das bislang unbebaute Grundstück neben der Christuskirche ver- käuflich, zum anderen hatte die „Lebenshilfe Kronach e.V.“ Interesse, aus dem Gemein- dehaus am Kreuzberg ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung zu machen.

 

 

altes Gemeindehaus an der Kronachallee
Der erste Bagger rollt!
Entwurf des Architektenbüros H2M

„Wir sind ganz begeistert“, so Dekanin Dorothea Richter über den Standort direkt neben der Christuskirche. So könnten beispielsweise künftig Kindergottesdienste parallel zu den Hauptgottesdiensten stattfinden, Chöre könnten sich vor ihrem Auftritt direkt im neuen Haus einsingen, und endlich habe man auch genug Platz für das Gemeindefest.

Realisiert wird ein Entwurf des Architektenbüros „H2M“ aus Kulmbach. Das Büro hatte bei einem anonymen Wettbewerb einen der beiden ersten Plätze erzielt. Das Haus sollte sich vor allem harmonisch in die Kronacher Altstadt einpassen, was gut gelungen ist

Kernstück des Entwurfs sind ein 80 Quadratmeter und ein 40 Quadratmeter großer Saal, die beide dank einer ganz speziellen Trennwand parallel genutzt, aber auch zu ei nem großen Saal zusammengeführt werden können.

Eine geräumige Küche gibt es nun, außer dem im Obergeschoss Räumlichkeiten für Jugendgruppen, für Konfirmanden und ein Kantorat, in dem der Kirchenchor, die Band und der Posaunenchor auch ihre Instrumente und Noten lagern können. Der Zugang ist ebenerdig, das gesamte Haus ist dank eines Aufzugs barrierefrei nutzbar. Auch energetisch ist das Haus gut konzipiert und technisch auf dem neuesten Stand. Die Außenanlagen bieten sich mit ihren vielen Sitzmöglichkeiten für Gemeindefeste geradezu an, zumal das Haus vom Straßen verkehr nicht direkt berührt wird. Die Kosten des neuen Kronacher Gemein dehauses liegen bei 1,35 Millionen Euro, ein großzügiger Zuschuss kommt von der Lan deskirche, der Rest sind Eigenmittel, die zum einen aus dem Verkauf der beiden bisherigen Gemeindehäuser, zum anderen aus Spen dengeldern stammen. 160 000 Euro muss die Gemeinde aufbringen, 125 000 Euro sind dank der Arbeit eines eigens eingesetzten Fundraisingteams schon zusammen. „Den Rest stemmen wir hoffentlich auch noch“, blickt Dekanin Richter optimistisch nach vorne, „auf jeden Fall feiern wir Einweihung am 19. Juni.“

Die Richtfestfeier im Mai 2016
Kurz vor der Fertigstellung im April 2016

Was wünschen wir uns?